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Wissenswertes über Hunde


Hunde geben Sicherheit - Wachhunde
Mehr Sicherheit mit einem Hund.
Wenn Gehör und Sehkraft nachlassen, fühlen sich ältere Menschen oft unsicher. Sei es auf der Straße oder zu Hause: Durch die Verunsicherung wächst die Angst vor Trickdieben, Einbrechern oder Überfällen. Kriminal-Statistiken beweisen, daß diese Ängste nicht ganz unberechtigt sind.
Einer repräsentativen Umfrage zufolge fühlen aber 79 von 100 Bundesbürgern sich und ihren Besitz durch einen Hund vor Einbrechern geschützt. Dabei kommt es nicht so sehr auf Körpergröße und -kraft des Vierbeiners an. Hunde wirken vielmehr wie eine Alarmanlage. In erster Linie ist es nämlich ihr Gebell, das die Ganoven vertreibt. Eine weitere Umfrage bei Polizei-Präsidien in 50 deutschen Großstädten bestätigt dies: Haushalte mit Hunden werden sowohl von Einbrechern als auch Bettlern und fliegenden Händlern weitgehend gemieden. Denn aufgrund ihrer natürlichen Wachsamkeit bekommen Hunde schon früh mit, wenn ein Fremder sich "ihrem Revier" nähert und melden dies ihrem "Herrchen" oder "Frauchen".
Hunde sind ein guter Schutz - auch wenn sie noch so klein sind. Neben dem Wachinstinkt sind ihre Sinnesorgane viel besser ausgeprägt als bei uns Menschen. Sie hören, riechen und sehen Fremd, die sich "ihrem Revier" nähern, schon lange bevor der Mensch das Geringste wahrnimmt. Aber Hunde "funktionieren" nicht nur, sie haben auch eine Seele. So sollte jeder, der sich zu seiner Sicherheit einen Hund anschafft, dafür sorgen, daß dieser sich bei ihm wohlfühlt. Denn nur ein glücklicher Hund mit freundschaftlichem Kontakt zu "seinen" Menschen ist auch ein guter Wachhund.
Weitere Informationen zu diesem Thema kann man in der Broschüre "Ein Hund gibt Sicherheit" nachlesen, die kostenlos zu beziehen ist bei der Interessengemeinschaft Deutscher Hundehalter e.V., Auguststr. 5, 22085 Hamburg.
Quelle: IVH

Hunde sind ideale Psychologen

Ein Hund ist echter Gesprächspartner für den Menschen. Die meisten Hundebesitzer sind davon überzeugt, daß ihre Hunde ganz genau verstehen, was sie ihnen sagen. Hunde sind daher für viele Menschen echte Gesprächspartner, denen man Freud und Leid anvertraut.
Verhaltensforscher haben herausgefunden, daß Hunde (sowie Katzen) besondere "Antennen" besitzen, mit denen sie die Stimmungen ihres "Herrchens" oder "Frauchens" intuitiv erfassen können.
Der amerikanische Psychiater Boris Levinson bezeichnet Heimtiere aufgrund ihrer Sensibilität und ihrer Fähigkeit, zuzuhören, als "therapeutische Elemente im Alltag". Hunde verstehen zwar nicht die Inhalte der Informationen, aber fühlen intuitiv, ob der Mensch traurig oder niedergeschlagen ist. Und darauf kommt es an.
Egal, ob der siebenjährige Schüler ihm seine Probleme mit dem Lehrer oder der 16-jährige Teenager seinen Liebeskummer anvertraut, der Hund lauscht auf den Ton und achtet auf die Körpersignale, ohne dazwischenzureden. Zahlreiche ältere Menschen kommen mit einem Haustier leichter über den Verlust eines geliebten Menschen hinweg, da sie sich ihren Kummer von der Seele reden können. Und wenn dann der Hund durch Schwanzwedeln seine bedingungslose Zuneigung signalisiert, ist das Balsam für die verletzte Seele.
Quelle: IVH